Die meisten, die den Bandnamen „L A T E  L A U N C H“ zum ersten Mal hören, fragen sich, was wohl damit gemeint ist – und geraten in wilde Spekulationen von „Später Start = Spätzünder“ über „Druckfehler – die meinten sicherlich Late Lunch“ bis hin zu „irgend so ein kreatives Kunstwort“…

Tja, die Antwort ist nicht ganz so einfach und beinhaltet von Vielem etwas - also

 

" Lasst Euch Launcherisieren" 

 

Und was ist nun damit gemeint?
Um das zu ergründen muss man die Band eigentlich gehört haben. Da viele diese Info ja vielleicht vor einem Konzertbesuch lesen, um sich danach zu entscheiden, ob sich das denn lohnen mag, soll im Folgenden ein Erklärungsversuch unternommen werden.
Aber Achtung! Das ist nicht so einfach und erfordert deshalb vom geneigten Leser die Bereitschaft, den folgenden längeren Text aufmerksam durchzulesen…
– wem das vielleicht zu anstrengend sein sollte, hier das „Management Summary“:
Ein Konzertbesuch lohnt auf jeden Fall!!  

 

Also ein erster wichtiger Anhaltspunkt liefert die Entwicklungsgeschichte der Band bzw. deren beiden „Gesangs-Säulen“ und Text-Schreibern, Marili & Joe Laperal.
Aber Vorsicht – hier lauern schon die ersten möglichen Missverständnisse, denn trotz des gleichen Nachnamens sind die beiden nicht verheiratet – dafür aber Geschwister!
Und wem der Nachname spanisch vorkommt, hat recht –denn es sind tatsächlich geborene Spanier und vor allem auch Galizier!
Und liebe Asterix-Leser – bitte nicht mit Gallien verwechseln, obwohl beide musikalisch gesehen ebenso unbeugsam sind wie die Bewohner des bekannten gallischen Dorfes, was ihre Kreativität und den Spielwillen angeht – und den Drang, etwas Eigenes bzw. Einzigartiges zu schaffen.
Und diesem Drang folgend haben beide seit frühester Kindheit stets versucht, ihren musikalischen Talenten und Vorstellungen Ausdruck zu verleihen – vom Spielen der Kinderrassel und der Triangel über gemeinsames Singen von Kinder- und Weihnachtsliedern im familiären Kreis bis hin zu diversen Band-Projekten in späteren Jahren. Dabei waren sie nicht immer derselben musikalischen Meinung und deshalb auch teilweise in unterschiedlichen Formationen unterwegs, doch letztlich war das nur der lange Weg der Selbstfindung, der jetzt in „L A T E  L A U N C H“ seine Bestimmung gefunden hat.

 

Hier haben sich nun 4 charmante, kreative Köpfe zusammengefunden, um auf stilvoll-elegante Weise den Zuhörer mit unverbrauchter Spielfreude und vor allem auch jeder Menge Humor kurzweilig und abwechslungsreich zu unterhalten.
Humor ist generell eine sehr wichtige Zutat beim „launcherisieren“, denn Musik soll vor allem auch Spaß machen und eine kleine Auszeit vom Alltagsleben ermöglichen – und natürlich auch Emotionen ausdrücken! Humor ist dabei sicherlich eine wichtige Empfindung, aber alle die sich tatsächlich manchmal „muskalischen“ Stimmungen hingeben, wissen, daß da neben Freude auch ganz oft noch der „Blues“ ins Spiel kommt.
Doch aufgepaßt – aufgrund der galizischen Wurzeln der beiden Songschreiber ist es hier die „Saudade“, die manchmal durchschlägt. Und dies ist kein übersetzbares Wort, das sich „mit „Traurigkeit“, „Wehmut“, „Sehnsucht“, „Fernweh“ oder „sanfte Melancholie“ nur annähernd übersetzen läßt.“  (Dem Wissensdurstigen sei hier die Erläuterung in Wikipedia empfohlen, der im übrigen auch diese kurze Erklärung entnommen ist)

Und da verwundert es dann auch nicht, daß sich diese Gefühle auch tatsächlich in wehmütig- balladesken Eigenkompositionen in galizischer Sprache Bahn brechen.

 

Womit wir bei einem weiteren Charakteristikum des Repertoires der Band angelangt sind, denn es  geht bei den Auftritten musikalisch immer mehrsprachig zur Sache, also Englisch, Spanisch/Galizisch, Deutsch und Italienisch, um genau zu sein.
Und nicht nur sprachlich ist die Vielfalt groß, sondern auch stilistisch, denn es gibt stets eine bunte Mischung aus eigenen Werken  und Rock & Pop Cover-Hits, dargeboten in der tollen neuen Gewandung einer „Acoustic-Crossover-Interpretation“, die den Zuhörer in zuvor noch unbekannte Dimensionen emotionaler Musikalität entführen.
Dabei wird Bekanntes auf spielerisch-phantasievolle Weise umarrangiert, so daß der sich harmonisch wunderbar ergänzende Gesang des Geschwisterpaares auf einem feinen Klangteppich von zwei virtuos gespielten akustischen Gitarren von Mick und Thomas ausbreiten kann, der getragen wird vom Rhythmus einer unkonventionell gespielten Conga, unterstützt von diversen „Percussionen“.


„Launcherisieren“ bedeutet hier also eine vollkommen neue Interpretation bekannter Covers, die somit eine unverwechselbare individuelle Note bekommen, abseits der sonst üblichen „Trampelpfade“.

Die musikalische Virtuosität der einzelnen Bandmitglieder verbindet sich so beim „Launcherisieren“ zu einem ganz besonderen und in Worten nur schwer und eher unzulänglich zu beschreibenden Erlebnis, das den Zuhörer im Verlaufe eines Konzertes die emotionale Bandbreite von „melancholischer Gänsehaut“ über „träumerische Gelassenheit“ bis „purer Lebensfreude“ durchlaufen lässt und so zu einem ganz besonderen Erlebnis wird.

 

Ein erklärtes Ziel, der in der aktuellen Zusammensetzung noch recht jungen Formation, ist die Produktion einer CD mit ausschließlich eigenen Songs bis Ende 2018 – was natürlich nur funktionieren wird, wenn die Fangemeinde wächst und dieses Vorhaben unterstützt!

 

Also lasst uns die ganze Welt „Launcherisieren“ – und fangen wir erst einmal in Hessen an…

 

Line-up

 

Marili Laperal - Gesang und Percussion

Joe Laperal - Gesang, Conga, Percussion

Galizisches Geschwisterpaar welches noch nicht den Jakobsweg gegangen ist, aber seit eh und je einen gemeinsamen musikalischen Weg beschreiten

 

Mick Laperal - Gitarre

Der Pfälzer der mit seinem Dubbegläsje in Hessen missioniert - was per se nicht einfach ist - mit Herz, Verstand und feurigem Esprit musikalische Akzente setzt, die sogar den Hessen gefallen.

 

Thomas Thee - Gitarre

Der Classicrockgitarrist aus Frankfurt der sich in Eigenkompositionen mit spanischer Seele einbringt und von Late Launch Songs verführen lässt, aber seine Wurzeln nicht vergisst und es liebt, immer mal wieder Rock Songs zu spielen.